Ein öffentlicher Badeplatz an einem See, Fluss oder Naturgewässer soll sicher, übersichtlich und komfortabel sein. Mit schwimmenden Steganlagen, Pontons, schwimmenden Gehwegen, Badeleitern und passenden Zugängen lässt sich ein klar abgegrenzter Schwimmbereich schaffen, der Badegästen mehr Sicherheit und Komfort bietet.

Schwimmende Stege und Pontons machen den Badeplatz nicht nur sicherer, sondern auch komfortabler. Die ebene Fläche eignet sich zum Sonnenbaden, Ausruhen und als übersichtlicher Zugang zum Wasser. Wenn zusätzlich Sitzbänke aufgestellt werden, haben auch Eltern und Begleitpersonen einen angenehmen Platz, von dem aus sie den Schwimmbereich gut im Blick behalten können.
An Orten, an denen das Wasser nur langsam tiefer wird oder der Strandbereich sehr schlammig ist, können schwimmende Gehwege den Zugang zum tieferen Wasser erleichtern. Badegäste müssen dann nicht weit durch flaches Wasser oder Schlamm laufen und können sauberer und bequemer an den Strand zurückkehren.
Badeplatz mit schwimmenden Stegen und Pontons planen
Bei einer Badestelle, einem Naturbad oder einer Badeanlage kommen je nach Standort unterschiedliche schwimmende Lösungen infrage. Häufig verwenden wir leichtere Schwimmpontons, ECO-Schwimmpontons oder schwimmende Stege mit Betonschwimmern.
Für Badeplätze werden meist Stege mit niedrigerer Freibordhöhe bevorzugt. So ist der Einstieg ins Wasser und das Herauskommen aus dem Wasser bequemer – besonders für Kinder, ältere Menschen und weniger geübte Schwimmer.
Eine höhere Freibordhöhe kann sinnvoll sein, wenn die Anlage stärker belastet wird oder wenn an bestimmten Stellen ins Wasser gesprungen werden soll. Deshalb sollten bereits in der Planungsphase Standortbedingungen, Wassertiefe, Nutzung, Sicherheit und das Profil der zukünftigen Badegäste berücksichtigt werden.
Freibad mit Sprungturm
Ein Sprungturm erhöht die Attraktivität des Schwimmbereichs deutlich und kann vor allem in kleineren Orten zu einem eigenständigen Wahrzeichen werden.
Aus Sicherheitsgründen platzieren wir den Sprungturm meist etwas abseits vom Schwimmbereich.

Bei einem Sprungturm sind Wassertiefe, Abstand zum übrigen Schwimmbereich und die Stabilität der Konstruktion besonders wichtig. Deshalb wird die Sprungplattform meist separat geplant und an die Belastung vor Ort angepasst.
Wenn ein Teil der Badeanlage auf leichteren Kunststoffschwimmern gebaut wird, kann der Bereich unter dem Sprungturm zum Beispiel mit Betonschwimmern verstärkt werden. So lässt sich das zusätzliche Gewicht besser aufnehmen und die gesamte Anlage bleibt stabiler.
Wovon hängen die Kosten einer Badeanlage ab?
Die Kosten einer Badeanlage hängen von Größe, Pontontyp, Standortbedingungen, Verankerung, Transport, Montage und Zubehör ab. Dazu gehören zum Beispiel Badeleitern, Rettungsringe, Servicesockel, Geländer, Sitzbänke oder schwimmende Gehwege.
Freibad am Harku-See, Estland
Als Module haben wir Schwimmpontons verwendet.



Freibad in Väinjärve, Estland
Als Module haben wir ECO-Schwimmpontons verwendet.


Freibad in Litauen
Hier haben wir Plattformen auf Betonpontons verwendet.

Freibad in Südestland
Als Module haben wir Schwimmpontons verwendet.

Freibad am Campingplatz von Karujärve auf Saaremaa, Estland
Als Module haben wir ECO-Schwimmpontons verwendet.




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